Außenleuchten und Gartenbeleuchtung müssen harmonieren

Bei der Planung von Beleuchtungsanlagen für Haus und Garten sind zahlreiche Gesichtspunkte zu berücksichtigen, die je nach Größe des Grundstücks, des Stils der Bebauung, praktischen Erfordernissen wie Einbruchssicherung oder rund um die Uhr erforderlicher Sicherstellung ungefährdeten Besucherverkehrs stark variierende Ansprüche an Beleuchtungsanlagen stellen.
Auch unter dem Carport ist die richtige Beleuchtung wichtig. Neben der Qualität des Carports wird so auch die Sicherheit erhöht.

Steigende Strompreise zwingen zudem zu einer Minimierung der hierfür anfallenden Energiekosten. Im Wesentlichen sollen die folgenden Faustregeln als Grundlage dienen:

  1. Welche Beleuchtung ist grundsätzlich notwendig, um stets gefahrlosen Zugang zum beleuchteten Bereich zu ermöglichen?
  2. Muss die Beleuchtung - möglicherweise auch infolge von Zusatzbestimmungen bestimmter Versicherungen - ständig brennen oder kann sie zeitweise abgeschaltet bleiben?
  3. Sind Bewegungsmelder als Abschreckung vor Einbruch oder ständiger Behelf (etwa für Schichtarbeiter, die spät nachts nach Hause kommen) sinnvoll?
  4. Können Solarleuchten für gelegentlich für Parties genutzte Gärten eine Alternative zur Beleuchtung vom Stromnetz aus sein?
  5. Wirken die Beleuchtungsanlagen sowohl vom optischen Stil als auch von der Lichtintensität her harmonisch zusammen ?

Beim Abgleich dieser Faustregeln muss beispielsweise bedacht werden, dass Bewegungsmelder nur abgegrenzte Bereiche erfassen und zudem häufig auch von Tieren wie streunende Katzen - bisweilen sogar von im Sturmwind herum wirbelnden Laub - irritiert werden. Das mag potenzielle Einbrecher zwar abschrecken, noch bevor sie in deren Umfeld geraten; der Stromzähler aber registriert solche Aktivitäten unerbittlich.
Solarleuchten speichern an trüben Tagen nur wenig Strom, so dass die Lichtausbeute bei Nachteinbruch dann kaum befriedigen kann. Für schummerige Party-Gärten mag dies als Anreiz recht romantisch erscheinen - zieht sich ein Gartenfest aber bis in die späten Nachtstunden hin, ist die Kapazität solcher Leuchten oft längst erschöpft und sie verglimmen - für sich verabschiedende Gäste nutzlos und gefahrvoll - im Dunkel. Ein konsequentes "Beleuchtungs-Management" - egal, ob für ein schlichtes Mietshaus mit Vorgarten und Einfahrt, oder für die luxuriöse Villa mit Party-Terrasse und Besucherparkplatz - ist also unverbrüchlich angesagt.

Eine freundliche und stilistisch aufeinander abgestimmte Beleuchtung sorgt für Maximierung der Lebensqualität.

Brutal blendende Strahler sollten also ausschließlich der Einbruch-Abwehr vorbehalten bleiben.